Japanische Mythologie

Götterwahn - 8 Autoren, 8 Mythologien

Willkommen im traditionellen Japan, dem Land der Morgenröte und Heimat der mächtigen Kamis (Götter) und tennȯ (Herrscher). Wahrscheinlich hast du schon mal den Begriff Shintȯ gehört, der die einheimische Religion Japans beschreibt und aus der viele der Götter stammen, die du bei uns kennen lernen wirst.

Schöpfer sind in dieser Mythologie die zwei Urgötter Izanagi und Izanami, die auf einer schwebenden Wolkenbrücke im Chaos vor sich mit einem Speer herum stocherten, bis eventuell eine mächtige Insel sich erhob. Dort gebar Izanami viele Kinder, unter anderem auch einen Feuergott, der sie bei der Geburt so stark verbrannte, dass sie starb. Izanagi kam, um sie aus der Unterwelt zu holen, doch sie schickte ihn so grob fort, dass er sie dort unten einsperrte. Nach Rache schwörend wurden die beiden Gott des Leben und des Todes, sie nahmen und schenkten Leben auf der Erde.

Somit erstellten sie den Kreislauf des Lebens.

 

Gerade durch Animes bekannt wurden die Yȯkais, kleine Monster oder auch Dämonen des Volksglaubens. Zu ihnen gehört auch die Kitsune, halb Fuchs, halb Mensch oder andere Naturbezogene Kreaturen.

Wer Lust hat, in den Bergen zu leben und auf dem Rücken von Tieren durch die Luft zu reisen, kann sich über Sennin informieren. Diese magischen Emeriten sind allerdings nicht all zu oft in Erwähnung gezogen worden.

 

Wie auch in Griechenland die wichtigsten 12 Götter auf dem Olymp leben, gibt es die sieben Glücksgötter in Japan, die man auch als Shichi Fukujin nennt. Zu ihnen gehört Benten – Göttin des Glücks und der Liebe. Kriegspatron Bishamon, Reichtumgott Daikoku und Schutzherr der Fischer – Ebisu.

Fukurokuju ist Gott der Weisheit und des langen Lebens, begleitet von Hirschen und Hotei repräsentiert neben Wohlstand noch Lachen und Glückseligkeit. Zuletzt gibt es noch Juroyin, Gott der Langlebigkeit.

 

Demnächst wirst du noch mehr über die Götter und ihre Welten bei uns erfahren.