Hinduismus

Götterwahn - 8 Autoren, 8 Mythologien

Nun zu einer Glaubensrichtung, die sich noch bis heute gehalten hat und ca 15% der Weltbevölkerung neben Christentum und Islam ausmacht. De Gläubigen gehen davon aus, dass Leben und Tod nur ein sich wiederholender Teil des Kreislaufes ist (Samsara), sowie an die Reinkarnation. In unserer Welt treffen wir auf die Götter in sogenannten Inkarnationen (oder auch Avatars), um den Dharma (das kosmische Gesetz) zu beschützen. Gerade Vishnu zählt (wie auch in einer unseren Geschichten erwähnt) zu diesen Kandidaten, der in bis zu Zehn Inkarnationen verehrt wird. Dazu zählen unter anderem Rama und Krishna.

Die Hauptgötter dieser Mythologie sind Brahma, der Schöpfer, Vishnu, der Erhalter und Shiva, der Zerstörer, die gemeinsam eine Dreieinigkeit von Entstehen und Zerstören darstellen. Neben diesen drei Hauptgöttern kennt man zum Beispiel auch Kali, die Todesgöttin und natürlich Ganesha, als mehrarmige Elefantengottheit, der zusammen mit Shiva und Parvati das ideale Familienbild der Hindu verkörpert. Adityas ist als Hüter der kosmischen Ordnung bekannt, Agni ist Gott des Feuers und natürlich Shiva selbst.

 

Auch im Hinduismus findet man so manche schaurige oder abstrakte Gestalten, wie zum Beispiel der Stier Nandi, der unter anderem als Wächter von Göttertempeln dient. Andere Dämonen treten oft und gerne in dieser Mythologie auf.

 

Im Vergleich zu anderen Mythologien zeigt sich die Indische als glitzernd, leuchtend und extravagant. Mit vielen Beinen und Armen oder sogar Köpfen und Schmuck über Schmuck, beigelegt mit Attributen sind die Hindu-Götter die Bollywood Berühmtheiten unter den Mythologien. Um das obrige Beispiel zu bestätigen – nehmen wir doch Indra, die laut einer bestimmten Legende, bis zu tausend Vaginas besitzt. Seltsam, aber typisch. Hinduistische Götter reisen farbig und übertrieben auf den seltensten Geschöpfen, mit viel Tanz und Klang.

 

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